Kulturelle Einbettung

Kulturelle Einbettung

Der Gott Osiris spielt die zentrale Rolle in der Orion-Theorie, denn ohne ihn zu Beginn der 4. Dynastie in Ägypten wäre die komplette Verankerung hinfällig. Bauval und Gilbert begründen daher ihre These im Geheimnis des Orion wie folgt:

(1) "Ägyptologen haben aufgezeigt, daß die altägyptische Theokratie auf der Vorstellung beruhte, daß der König zu Lebzeiten die Reinkarnation des Horus, des ersten Gott-Königs Ägyptens sei, und damit auch Sohn von Osiris und Isis. Man glaubte, daß der Pharao nach seinem Tod in den Himmel aufstieg und selbst "ein Osiris" wurde. Doch warum ein Osiris? Was bedeutete die Lehre von der Osiris-Werdung?
Die zahlreichen Textstellen in der Unas-Pyramide, in denen der verstorbene König als Osiris-Unas bezeichnet wird, bringen deutlich zum Ausdruck, daß der mumifizierte Unas, in seiner jenseitigen Form, ein Osiris werden wird. Des weiteren erfahren wir, daß die Osiris-Könige Sterne wurden; nicht irgendwelche, sondern ganz bestimmte Sterne in der Umgebung des Sternbilds Orion. Die Ägyptologen kamen daher vor langer Zeit zu dem Schluss, daß das Wiedergeburtsritual dazu diente, die toten Könige in Osiris zu verwandeln, oder, genauer gesagt, in die Astralform des Osiris ..., nämlich Sahu oder das Sternbild Orion."1 ]

Diese Passage ist auch für die weiteren Seiten sehr wichtig, wir werden daher mehrfach darauf zurückgreifen. Wichtig für unsere Betrachtung ist die Frage, ob Horus wirklich immer schon der Sohn von Isis und Osiris war, was ein deutliches Indiz dafür wäre, daß der Osiriskult sehr alt ist.
Unas ist der erste König mit religiösen Texten in seiner Pyramide. Sie stammt vom Ende der 5. Dynastie und wurde rund 220 Jahre nach Cheops gebaut, der die erste Orion-Pyramide in Giza errichtete. Bauval und Gilbert vertreten die Auffassung, daß in der Unas-Pyramide noch Reste eines Sternenkults vorhanden sind, der in späterer Zeit durch einen Sonnenkult verdrängt wurde:

(2)"Dieser astronomische Befund deutet darauf hin, daß es tatsächlich einen Versuch gegeben haben könnte, den Kult des Osiris [= Sternenkult, Anm. FD] zu einem Sonnenkult und Osiris zu einem Sonnengott zu machen. ... Anscheinend war dieser Versuch bis zum Ende der 6. oder gar 7. Dynastie erfolgreich..." 2 ]

Nachweisbar sei das an einer immer geringeren Nennung von Sternen in späteren Pyramiden, und eine verstärkte Präsenz von Re. All das müßte bei genauer Untersuchung der fraglichen Texte und anderer Befunde aus der fraglichen Zeit ja nachweisbar sein.

Zudem sei die Ankopplung der Pyramiden an die Osirislegende nachweisbar:

(3)"Die andere Version vom Tod des Osiris lautet, er sei von Seth getötet und sein Körper sei in Stücke geschnitten und über ganz Ägypten verstreut worden. Die sieben Pyramiden der 5. Dynastie ergeben, zusammen mit den sieben der großen 4, Dynastie 14 Pyramiden auf dem Gelände der Totenstadt von Memphis zu der Zeit, als die Pyramidentexte geschrieben wurden."3 ]

Bauval geht daher davon aus, daß Osiris ein sehr alter Gott sei. Er beruft sich dabei auf Samuel Mercer:

(4)"Mercer war auch davon überzeugt, daß der in den Texten beschriebene Kult sehr alt sei: «Die Verehrung des Osiris ist zweifellos prähistorisch ... in der Pyramidenzeit war der Kult bereits fest etabliert.»"4 ]

Optisch ähnelt die Pyramidenanordnung in Giza den drei Gürtelsternen des Orion, wie wir in Fig. 1 auf der vorherigen Seite gesehen haben. Weitere Pyramiden der 4. Dynastie entsprechen Sternen im Orion, nämlich die Pyramiden in Abu Roasch und el-Aryan (beide wahrscheinlich unvollendet):

(5) "Sorgfältig schob ich die drei Pyramiden von Gizeh parallel zu den drei Sternen des Oriongürtels. Ich sah, daß die Pyramide des Nebka in Abu Roasch dem Stern Saiph oder dem "linken Fuß" des gesamten Sternbilds Orion entsprach, die in Zawyet el-Aryan dem Stern Bellatrix an seiner "rechten Schulter"5 ]

Diesen Teil des sogenannten "größeren Bildes" (wider picture) hat Bauval inzwischen relativiert, weil Sterne und Pyramiden beim besten Willen nicht zur Deckung zu bekommen sind (siehe die Ausführungen zu den Positionen im zweiten Teil). Aber mit einem klaren Wort zurückgenommen hat er sie nicht, denn nach seinem "Ausschluss" der Bauten aus dem Gesamtbild vermerk er, daß man sie doch einbeziehen könnte wenn die Pyramiden deshalb unfertig geblieben seien weil die Ägypter entdeckt hätten, daß man die beiden Bauten an die falsche Stelle gesetzt habe (und nicht weil die Könige frühzeitig verstorben sind)... kein Kommentar!6 ]
Weitere Sterne des Orion sollen die Abusir-Pyramiden der 5. Dynastie darstellen:

(6) "Da Bellatrix südöstlich von Gizeh lag, war es nicht mehr schwer zu erkennen, wie die drei oder vier kleinen Sterne, die den "Kopf" des Orion bildeten, von den drei oder vier (Anm. 3) kleinen Pyramiden in Abusir entsprachen, rund einen Kilometer südöstlich von Zawyet el-Aryan gelegen."7 ]

Und auch die Pyramiden in Dahschur, die bereits von Cheops' Vater Snofru, dem ersten König der 4. Dynastie errichtet wurden, sollen Sterne darstellen. Nicht Sterne des Orion, sondern die markantesten Sterne im Sternbild Stier, etwas oberhalb von Orion:

(7) "Nach ihrer Winkelentfernung entsprachen die Hyaden in der Region der memphitischen Duat in etwa der Lage der Pyramiden von Dahschur im südlichen Teil der Region [...] Wenn man die beiden Sterne (Aldebaran und Epsilon Tauri in den Hyaden, Anm. FD) im geeigneten Maßstab auf eine Karte des Memphis-Duat projiziert, fallen sie mit den Pyramiden von Dahschur zusammen. Damit hatte ich das vollständige Muster der Himmels-Duat. ..."8 ]

Warum der Stier? Weil die Ägyptologin Jane Sellers den Bruder und Mörder von Osiris, Seth, im Stier sah. Die Dahschur-Pyramiden komplettieren daher die Osiris-Legende:

(8) "Nach Jane Sellers wurde Seth in die Regionen verbannt, die im südlichen Sternbild des Orion lag, das heißt dorthin, wo sich die Hyaden befanden."9 ]

Was ist zu untersuchen?

Die Orion-These stützt sich auf einige Behauptungen die zutreffen müssen, um sie überhaupt in Betracht ziehen zu können, und auf einige Punkte die, wenn sie zutreffen würden, weitere unterstützende Belege darstellen würden. Ein solches "nice to have" ist zum Beispiel die Pyramidenanzahl die gleich der Osiris-Teilstücke sein soll.
Fundamental sind allerdings die folgenden Punkte, ohne die man über die "nice to have"s gar nicht diskutieren muss. Sie sind die Basis:

  1. Sterne müssen eine bedeutende Rolle gespielt haben, denn die Orion-Theorie besagt ja nichts anderes als die Steinwerdung eines großen Sternenkults.
     
  2. Osiris muss bereits in der Frühzeit bekannt und spätestens zu Beginn der Pyramidenzeit unter Pharao Snofru fest etabliert gewesen sein. Dazu müßte man die Herkunft des Gottes Horus untersuchen (der laut (1) ja seit der Urzeit mit Osiris verknüpft ist und somit den Osiriskult bis in die Frühzeit hinunter belegt), und natürlich auch Belege für Osiris selbst.
     
  3. Osiris muss bereits zur Zeit des Snofru die Rolle als Herr der Unterwelt inne gehabt haben.
    Das ist nicht so trivial wie es sich anhört, da die ägyptische Götterwelt in der ersten Hälfte des Alten Reichs noch eine Reihe von Transformationen durchmachte und es aus der Zeit vor den Pyramidentexten keine zusammenhängenden religiösen Aufzeichnungen gibt. Wenn Osiris aber bereits in der ersten betexteten Pyramide vollständig seine spätere Rolle inne hat und es von Seiten der Ägyptologen keine direkten Einwände gibt, wäre das zumindest ein Indiz.
     
  4. Orion und Osiris müssen bereits zu Beginn der 4. Dynastie als identisch betrachtet worden sein.
    Auch das ist aus obigen Gründen nicht einfach nachweisbar, daher können wir dieselben Einschränkungen wie in Punkt 2 machen und eine entsprechende gesicherte Erwähnung in der ersten Textpyramide von Unas wenigstens als Hinweis sehen.
     
  5. Bereits zu Beginn der 4. Dynastie muss sich der tote König mit Osiris dem Herrscher der Unterwelt identifiziert oder gleichgestellt haben, damit die Verknüpfung Pyramiden/Orion Sinn ergibt. Osiris muss also bereits zu Snofrus Zeit eine Rolle als sogenannter Königsgott gespielt haben.
    Auch das ist nicht trivial, da sich der tote Pharao mit einer Menge an Göttern identifizierte. Ein weiteres Problem: Osiris hatte mehrere Rollen inne - oder es gab mehrere Osirise (das hört sich zwar lächerlich an, ist aber gar nicht so weit hergeholt, wie wir an der Betrachtung des Horus auf der nächsten Seite sehen). Zuerst war Osiris ein Wasser- und Vegetationsgott - und das Sinnbild für die ständige Erneuerung des Lebens dieser Rolle ist bereits eine Vorahnung auf die Wiederauferstehungs-Rolle die Osiris der Herr der Unterwelt besaß. Die "Stelle" war vor Osiris vom Gott Anubis besetzt. Um eine Verknüpfung vom Pharao zu Osiris nachzuweisen brauchen wir eine mehrheitliche Verknüpfung zwischen Osiris dem Totengott und dem Pharao.
     
  6. Der König muss das Ziel seines Lebens nach dem Tode in den für Bauval relevanten Sternen gesehen haben. Und das ebenfalls zu Beginn der 4. Dynastie.
    Bauval ist sich ja sicher, daß dem so ist, denn in (1) vermerkte er, daß das Ziel im jenseits immer und ganz definitiv die Sterne des Orion im südlichen Sternhimmel seien. Auch das ist nicht trivial, denn Bauval interpretiert einfach alle Stellen der Pyramidentexte in denen der Pharao "zum Stern wird" als Beleg für seine These. Allerdings besaß der ägyptische Pharao immer eine Sternenseele, sein Ach (dessen Rolle später das ba einnahm), welche völlig unabhängig von Nachwelts-Vorstellungen zu den Sternen auffuhr.
    Um die These zu begründen sollten zumindest in der ältesten beschrifteten Pyramide Fahrten des Pharaos zu stellaren Zielen im südlichen Bereich des Himmels häufiger vertreten sein als Reisen zu anderen Zielen wie z.B. dem Sonnengott Re.
     
  7. Um die Begründung zu rechtfertigen, daß ein späterer Sonnenkult den ursprünglichen Sternenkult ersetzt hat, sollten wir erwarten, die prozentual meisten Stern-Referenzen in den frühen Pyramiden (Unas, Teti) und die wenigsten in den späten Pyramiden (Pepi II und seine Königinnen) zu finden.

Beginnen möchte ich die Untersuchung mit einer der wichtigsten Quellen Bauvals.

Samuel Mercer

Mercer wird von Bauval als Hauptzeuge für seine stellare Idee aufgeführt. Dieser Ägyptologe vertrat schon in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts die Idee, daß sich hinter den Pyramidentexten keine kultischen Beschreibungen, sondern Referenzen zu astronomischen Ereignissen verbergen. Und das daher viele Sprüche nur Allegorien auf wahre Begebenheiten am Himmel sind, wie Planetenbewegungen und Präzessionserscheinungen.
Mercer ist in der Ägyptologie allerdings recht umstritten. Sein vierbändiges Werk über die Pyramidentexte erschien 1952 und war zu der Zeit bereits veraltet. Seine Analysen waren umstritten, da sie nicht auf dem Stand der aktuellen Ägyptologie waren und sehr spekulativ sind. Wenig verwunderlich daher, daß Mercer heutzutage die erste Wahl für Esoteriker, Atlantisgläubige und Welterlöser ist wenn es darum geht, phantastisches in die Pyramidentexte hineinzuinterpretieren.10 ]
Weiterhin wurde Mercer der Vorwurf gemacht, keine eigene Übersetzung angefertigt zu haben (da dazu sein sprachlicher Hintergrund nicht ausreichte), sondern lediglich Sethes Übersetzung von 1910 eher schlecht als recht ins Englische übertragen zu haben. Professor Henry Fischer von der Universität New York bezeichnete es in einem Wortspiel als "Mercerisieren" - so bezeichnet man auch einen Veredlungsprozeß bei Baumwolle, mit dem man diesem unedlen Material ein seidenähnliches Aussehen verleiht.11 ]

Dazu äusserte sich am 18.2.2003 John Gee von der Bringham Young University auf der Ägyptologie-Mailingliste "EEF - Egyptologists Electronic Forum" der Yale-Universität. Zuerst verwies er auf eine Kritik an Mercer von James P. Allen in JNES 13 [1954]: 119: Die Mängel in Mercer Übersetzung hätten "zwei Hauptquellen: Fehlerhafte Übersetzung aus dem Deutschen und Verletzung ägyptischer grammatischer Prinzipien". Gee selbst schreibt, er habe das Glück gehabt mit Büchern aus Mercers eigener Bücherei (im Original) arbeiten zu können. Dabei sei ihm aufgefallen, daß Mercer oft Transliterationen zwischen die Zeilen geschrieben habe. Und er sei verblüfft darüber gewesen, wie oft Mercer selbst bei einfachsten Konstruktionen Fehler machte.
Das alles hört nicht gerade nach einer vertrauenswürdigen Quelle an. Bei Bauval klingt das natürlich ein wenig anders, denn in seinen Augen war Mercer eine Art Rebell, ein Robin Hood der Ägyptologie:

(5) "Mit dieser Ansicht (daß die Pyramidentexte astronomische Schilderungen darstellen, Anm. FD) widersprach Mercer natürlich der etablierten Lehrmeinung und mußte sich den Vorwurf gefallen lassen, voreilig und leichtfertig zu sein. man bemängelte ferner, daß seine Übersetzungen «nicht dem aktuellen Kenntnisstand des Altägyptischen entsprechen», was nicht ganz stimmte. Mercers Arbeit gebührt ein vorrangiger Platz in der Erforschung der Pyramidentexte, und seine «voreilige» Haltung könnte sich noch als klug erweisen. (Ich sollte bald feststellen, daß ich bei Akademikern Missbilligung erntete, sobald ich Mercer zitierte.)"12 ]

Auf einige von Mercers Behauptungen, auf denen Bauval seine Pyramidenthese stützt, werde ich im Rahmen der folgenden Seiten eingehen.
Natürlich registriert Bauval auch andere Übersetzungen und Kommentare zu den Pyramidentexten, wir zum Beispiel die moderne und heute überwiegend verwendete Version von Faulkner.13 ] Diese gilt als sehr präzise, Bauval hat für sie aber überwiegend nur Spott übrig, da Faulkner genauso wie alle übrigen Ägyptologen der Welt nicht in der Lage ist, die geheimen stellaren Botschaften eines Samuel Mercer in den Texten zu erkennen:

"Faulkner zitierte eine lange Reihe von Textstellen, in denen die Sterne in Verbindung mit der Seele der toten Könige und ihrem Schicksal im Jenseits erwähnt werden, ignorierte jedoch Hunderte von Passagen, die sich ebenfalls auf das Sternenschicksal des Königs beziehen, ohne daß das Wort Stern explizit erwähnt wird; ebenso unerwähnt blieben Textstellen, die sich in Allegorien und Metaphern auf die Sterne beziehen." 14 ]

Dann wird es allerdings ein wenig albern, wenn Bauval im Anschluss energisch eine Neubewertung der Pyramidentexte - sprich, eine Angleichung an Mercers isolierte Behauptungen - fordert:

"Es stellte sich heraus, daß ich nicht der einzige war, der eine Neubewertung der Pyramidentexte für dringend erforderlich hielt, falls wir dem Geheimnis der ägyptischen Pyramiden auf die Spur kommen wollten."15 ]

Das soll wohl bedeuten: So lange an den Texten herumdrehen bis man das herausinterpretiert was Bauval benötigt. Ach ja, albern finde ich diese Forderung deswegen, weil Bauval wegen mangelnder Grundkenntnisse überhaupt nicht in der Lage ist, die Richtigkeit der einen oder anderen Interpretation beurteilen zu können...
Eine "Neubewertung" wäre ihm übrigens auch mit ein wenig Arbeitsaufwand selbst möglich: Die Hieroglyphenumschriften der Texte sind publiziert - sogar im Internet - und nach dem Erlernen von Altägyptisch, was hierzulande des öfteren in Volkshochschulen oder anderen Laienkursen im Abendunterricht angeboten wird, könnte er die Texte selbstständig "neu bewerten". Und dabei den Wahrheitsgehalt von Mercer selbst einschätzen und begründen.

Sternenkulte

Nicht nur die Pyramidentexte müßten neu bewertet werden, sondern auch unser Wissen zu Sternenkulten in Ägypten. Die von Bauval vorausgesetzte Pyramidenzuordnung zu Sternen hört sich in seiner Argumentation so beiläufig/nebensächlich an, daß dem Leser das Schwerwiegende daran kaum auffällt. Man sollte sich aber darüber im klaren sein, daß Bauval hier nicht weniger behauptet, als daß das größte Bauvorhaben der Antike, wenn nicht sogar das größte zusammenhängende Bauvorhaben der Menschheit, auf eine Verehrung/Vergötterung der Sterne zurückzuführen sei. Sieben riesige Pyramiden (die Knick- und rote Pyramide in Dahschur, die drei großen Pyramiden von Gizeh, die unfertige Pyramide von el-Aryan (die größenmäßig zwischen der Knickpyramide und Chefren gelegen hätte) und die Pyramide von Neferirkare in Abusir) und noch ein halbes Dutzend kleinerer (die übrigen Abusir-Pyramiden sowie Abu Roasch), die im Laufe von mehr als 200 Jahren errichtet wurden bilden seiner These zufolge ein gigantisches steinernes Planetarium, ein Abbild des Himmels.
Aber nicht nur die Anordnung der Pyramiden selbst, sondern auch manche Details ihrer Konstruktion wie die berühmten Schächte der Cheopspyramide sollen Teil dieser Verehrung sein. Und letztendlich versucht Bauval auch, die Pyramidenform selbst (genauer das Benbenet, die Pyramidenform die auch als Spitze von Obelisken verwendet wurde) zu einem stellaren Symbol zu erklären.
Der Begründung nach bilden die Pyramidenanlagen der 4. und frühen 5. Dynastie einen riesigen Open-Air-Tempel für die Sterne, eine Art Monster-Stonehenge, an dessen Gesamtkonzeption mehrere Generationen von Pharaonen anhand eines gemeinsamen Bauplans arbeiteten. Den Pyramiden kann daher nur in zweiter Linie ein Begräbnischarakter zugesprochen werden.

Der ägypteninteressierte Leser kennt vielleicht andere Göttertempel in Ägypten, an denen mehrere Generationen bauten. Zum Beispiel den berühmten, der Hathor geweihte Tempel in Dendera (der mit den "Glühbirnen" im Keller) aus der Spätzeit, an dem ebenfalls fast 200 Jahre gebaut wurde (und der an der Stelle eines älteren Hathortempels errichtet wurde, der seit der 6. Dynastie belegt ist). Oder der Osiristempel in Abydos, an dem mindestens 3 aufeinanderfolgende Könige gewerkelt haben. Oder den riesigen Amuntempel in Karnak, an dem ebenfalls viele Generationen, bis hin zu Alexander dem Großen, gebaut haben.
Aber verglichen mit dem gigantischen Sternentempel, den die Pyramidenanlagen bei Memphis darstellen sollen, sind diese Tempel, obwohl sie den jeweils höchsten Göttern ihrer Zeit gewidmet waren, alles nur Spielzeuge. Welch eine Bedeutung müssen da erst die Sterne im Alten Reich genossen haben!

Praktisch keine, sagen die Experten für ägyptische Religion. Sterne waren Götterkinder am Leib der Himmelsgöttin Nut. Namenlos und nieder. Sterne, das waren die Seelen verstorbener, das Ach, der verklärte Tote. Oder die Ba-Seelen die in der Nacht zum Himmel auffuhren um am Tage wieder zum Verstorbenen zurückzukehren. Aber praktisch ohne jede religiöse Bedeutung. Und die paar Sterne die doch einige Bedeutung hatten befinden sich leider an der falschen Stelle des Himmels... (aus Sicht der Orion-Theorie)
Weil Sterne eine nachweisbar geringe Rolle spielten, gibt es in der Ägyptologie auch kaum große Beschäftigungen mit dem Thema.

Der bekannte Ägyptologe und Experte für die ägyptische Religion, Hans Bonnet, ist einer der wenigen der sich zum Thema äussert. Sein "Reallexikon" hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, es gilt aber immer noch als wegweisend und wird auch heute noch oft und ausgiebig zitiert (warum also soll ich da zurückstehen ;-) ). Er notiert:

"Auch sonst stehen die Sterne für das religiöse Leben durchaus im Hintergrund. Daß man zu ihnen betet ... oder Gaben von ihnen erwartet ... ist nur ganz vereinzelt bezeugt. Sie sind eben Mächte der Nacht, dazu, wie schon ihr unabsehbares Heer zeigt, solche niederen Ranges.16 ]

Bonnet führt weiter aus, daß lediglich die Dekansterne größere Achtung gewinnen, aber auch nur weil sie einen "praktischen Nutzen" besitzen, da sie die Basis der Zeitrechnung der Ägypter darstellen. Dies ist auch der Grund für die Bedeutung des Sirius, der erst später mit der Göttin Isis verschmilzt, denn er kündigte die alljährliche Nilschwemme an.17 ]
Auch der Orion hatte für die Ägypter eine "praktische Bedeutung", denn sein Neuerscheinen leutete unter Umständen die Weinlese ein und war daher eventuell der Marker für das jährliche Wag-Fest.18 ]
Einige Sterne, genauer gesagt eine Region von Sternen, besitzen dennoch eine besondere Bedeutung für den Pharao. Bonnet dazu:

"Da sind einmal "die, welche nicht untergehen können", die unvergänglichen, d.h. die Circumpolarsterne. Sie versinken nicht im Westen, darum rudern sie die Barke des Tages.
...
So fehlt es dann in der Totenliteratur auch nicht an Sprüchen, die die Jenseitshoffnung des Toten an seine Aufnahme in die Schar der Sterne knüpfen. ... Begreiflich genug gipfelt dabei sein Verlangen in dem Wunsch, in die Schar der Unvergänglichen versetzt zu werden."19 ]

Der bekannte Religionsexperte Erik Hornung vermerkt zur Bedeutung der Sterne:

"Die Ägypter betrachteten nur einige der wichtigsten Sterne und Sternbilder als Gottheiten. Neben Sonne und Mond erlangte lediglich Sothis, der hellste Fixstern des Himmels Sirius, einen Kult als Herald der Nilschwemme. ... Selbst der Morgen- oder Abendstern hatten keinen Kult, und auch nicht der Polarstern (Alpha Draconis im frühen Alten Reich), trotz seiner großen Wichtigkeit als der Fixpunkt des Himmels und das Ziel für den Aufstieg des toten Königs in den Himmel.
Für die Ägypter waren die Sterne eine Metapher für große Zahlen und beherbergten ebenfalls die Seelen der Toten. Weil Tote auch als "Götter" zählten, wurden die Sterne in der spätesten Epoche der ägyptischen Religion als Götter betrachtet und das Wort "Gott" wurde dann mit einem Stern geschrieben."20 ]

Spaßigerweise verwendet Hornung als Basis seiner Schlussfolgerungen ausgerechnet das Papier, was Bauval weiter oben ablehnte: Faulkners "The King and the Star-Religion in the Pyramid Texts", JNES 25(1966). Der Grund für die Ablehnung ist klar. Hornung (und der Rest der Ägyptologie) sieht das Ziel für die (Ach / Ba) Seele des Königs, die "Unzerstörbaren Sterne", im Norden, um den Himmelsnordpol herum. Warum? Weil die Pyramidentexte die sie beschreiben ziemlich eindeutige Richtungsangaben enthalten. Das steht natürlich im kompletten Widerspruch zu Bauval, der ja unter (1) schrieb: "Des weiteren erfahren wir, daß die Osiris-Könige Sterne wurden; nicht irgendwelche, sondern ganz bestimmte Sterne in der Umgebung des Sternbilds Orion." Obwohl die Zirkumpolarsterne, die "unzerstörbaren" also, eine eminent wichtige Bedeutung haben erstaunt es Hornung, daß noch nichtmal diese einen Kult besaßen. Kein Tempel ehrt sie, kein Kult war für sie eingerichtet. Bauval muss daher gute Gründe liefern, um auf dem Hintergrund seine Idee eines steinernen Planetariums zu rechtfertigen - für anscheinend ziemlich bedeutungslose Sterne in einer völlig falschen Region des Himmels.

Auch der Versuch, die Pyramide bzw. die pyramidenartige Spitze auch von Obelisken zu einem stellaren Symbol umzufunktionieren hat wenig Aussicht auf Erfolg. Der englische Ägyptologe Stephen Quirke vermerkt dazu:

"Das Wort für das Pyramidion, benbenet, ist in dieser Hinsicht unzweideutig: die Wurzel des Wortes von dem es abgeleitet ist, Weben "zu leuchten", bezieht sich definitiv auf den Sonnenschein, und nicht auf das Funkeln von Sternen." 21 ]

Dahschur

Bei Beschäftigung mit dem Sternenkult fällt übrigens spontan ein Punkt der Argumentation Bauvals in sich zusammen. Es handelt sich um die zusammenhängenden Punkte (7) und (8), die in der Behauptung münden

"Nach Jane Sellers wurde Seth in die Regionen verbannt, die im südlichen Sternbild des Orion lag, das heißt dorthin, wo sich die Hyaden befanden."

Ich weiß nicht, was Frau Sellers schreibt - aber ich bin mir sicher, daß sie nicht die Hyaden meint. Denn seit langer Zeit steht fest, daß mit dem "Seth-Gestirn" das Sternbild "Schenkel des Stiers" gemeint ist. Das ist aber nicht unser Stir, wie es Bauval gerne hätte, sondern das Sternbild welches wir heutzutage als "Großer Wagen" kennen.22 ] Dieses liegt nicht einmal in der Nähe des Stiers den Bauval für seine kulturelle Anknüpfung von Dahschur zum Sternenhimmel benötigt. Die Hyaden selbst, oder unser Sternbild Stier, sind in Ägypten selbst unbeschriebene Blätter - eben einige aus der nicht hervorzuhebenden Schar von namenlosen Sternen, daher gibt es nun überhaupt keinen Grund dafür, Sternenpyramiden in Dahschur zu errichten. Die Basis für sein "großes Bild" bei Dahschur existiert nicht mehr.

Die Erkenntnisse der letzten 150 Jahre Ägyptologie sprechen im Prinzip eine deutliche Sprache, die gegen einen bedeutenden Sternenkult, ja sogar gegen stellare Repräsentationen der Pyramiden selbst spricht. Was also weiß Bauval, was jedem anderen Ägyptologen bislang entgangen ist?

Multy Generation Funerary Projects

(Multi-Generations-Begräbnis-Projekt, MGFP) ist das neue Schlagwort zur Verteidigung der Orion-Theroie. Weil einige Ägyptologen andere Bauprojekte an den Pyramiden propagieren, die über mehrere Generationen gingen, sei auch die gesamte Orion-These als riesiges MGFP zulässig.
Was für Hinweise aber haben wir über solche multi-Generations-Vorhaben? Sehr spärliche. Es gibt Anzeichen dafür, daß unmittelbare Nachfolger die Anlagen ihrer Vorgänger soweit fertigstellen ließen, daß ein ordnungsgemäßer Beerdigungs- und Kultbetrieb möglich war. Aber das wurde normalerweise nur "schnell und dreckig" gemacht. Beispiele sind zum Beispiel der Totentempel der Roten Pyramide (in Kalkstein begonnen, dann nachher schnell mit Schlammziegeln fertiggestellt), die Bootsgrube von Cheops, die von seinem Sohn Djedefre beendet wurde (man fand seinen Namen in der Grube), der Totentempel von Djedefre der ebenfalls in Schlammziegelbauweise zuendegefummelt wurde, und als herausragendes Beispiel die Anlage von Mykerinos. Dessen Taltempel wurde ebenfalls schnell im Schlammziegelbauweise zusammengekleistert, seine Pyramide war aber noch unfertig. Die Verkleidungsblöcke waren nur um den Eingangs- und Totentempelbereich herum geglättet. Das ließ man so - der Rest der Pyramide war daher in Steinen eingedeckt die im Rohzustand der Steinbruchlieferung geblieben sind. Man kann sogar genau die Stellen erkennen an denen die Arbeit eingestellt worden ist.23 ]

unfertige Blöcke
Fig. 1 - Grenze zwischen bearbeiteter und unbearbeiteter
Blöcke auf der Ostseite von Mykerinos

Das sieht nicht danach aus, als ob sich ein Nachfahre besonders um die Anlage seines Vorgängers geschert hätte. Und es ist auch keine gute Basis für ein MGFP in der Größenordnung wie sie die Orion-Theorie braucht. Aber was IST denn dann die Basis für die Behauptung einer solchen in der "orthodoxen Wissenschaft"?

Es war Hans Goedicke der einige frühe Spekulationen zu dem Thema anstellte. Aber diese wurden nicht in einem Fachartikel veröffentlicht, sondern drangen durch einen Artikel einer Tageszeitung von 1983 ans Licht der Öffentlichkeit!23 ]
Dieser Artikel war die Basis von Mark Lehners Spekulationen in seiner Arbeit Giza. A Contextual Approach24 ]. Und was sagt diese Idee? Nun, Goedicke hatte festgestellt, daß es offenkundig ein Konstruktionsdetail gibt, welches auf vielen Pyramidenfeldern vertreten war. Daß nämlich des öfteren bestimmte Kanten von Bauwerken mehr oder weniger auf einer Linie liegen. Diese Kantenlinien findet man in Giza (Südostkante von Cheops, Chephren und Mykerinos), Abusir (Nordwestkante der Pyramiden von Sahure, Neferirkare und Neferefre) und auch in Sakkara (Südostkanten von Sechemchet, Djoser, Userkaf und Teti) . Und auch zwischen unterschiedlichen Pyramidenfeldern, denn nach Goedicke orientiert sich die Ostseite der Userkaf-Pyramide in Sakkara an derselben Seite der Cheopspyramide in Giza.
Goedicke folgerte später, daß einige der Sichtlinien auf den Sonnentempel in der Stadt Iunu (Heliopolis) zeigen, und darüber schrieb er später auch einige "richtige" wissenschaftliche Artikel :-)

Pyramiden-Sichtlinien
Fig. 2 - Pyramiden-Sichtlinien von Abusir, Sakkara und Giza; Norden oben
Abusir, Sakkara nach Stadelmann; Giza nach Verner

Was haben diese Sichtlinien mit der Konzeption der Orion-Theorie zu tun? Nicht viel. Die Orion-Theorie benötigt eine Gesamtkonzeption, die bereits beim Bau der allerersten echten Pyramide in Dahschur vorlag, und an den sich alle Pharaonen bis zur Mitte der 5. Dynastie streng halten mußten. Die "Sicht Linen Theorie" (SLT, wie ich sie nenne) hingegen braucht kein striktes Schema. Hier reicht es, wenn irgendein späterer Pharao sich dazu entschließt, seine Pyramide auf die Sichtlinie eines seiner Vorgänger zu setzen. Besonders deutlich wird dies in Sakkara, wo Pharaonen der 3., 5. und 6. Dynastie munter durcheinander ihre Pyramiden in die Sichtlinie bauten.
Es war auch kein Plan an den sich alle zu halten hatten. In der 4. Dynastie bauten nur drei von 8 Pharaonen linientreu. Snofru, Djedefre, Bakare und Schepseskaf scherten sich nicht darum, genausowenig wie Chentkaus, die wahrscheinlich als erste weibliche Pharaonin die 4. Dynastie beendete. Auch in der 5. Dynastie beschlossen die meisten Könige, nicht auf der "Abusir-Linie" zu bauen: Userkaf (der seine Pyramide auf die Djoser-Linie in Sakkara setzte), Niuserre, Menkauhor, Djedkare und Unas entschieden sich, ihre Pyramiden nicht auf der Linie, teilweise sogar an ganz anderen Orten zu bauen. Erneut waren nur 3 von 8 Pharaonen "online" in Abusir.
Es ist ziemlich deutlich: Selbst WENN es eine SLT gab (was eben nur eine Hypothese ist) entschied jeder König individuell, ob er seine Pyramide auf eine Sichtlinie setzte oder nicht. Anhand der Vielzahl der Könige, die von den Linien abweichen kann man klar folgern, daß es auf jeden Fall keinen Linien-Gesamtplan aller Pyramiden, ja noch nicht einmal einen für alle Pyramiden einer Region gab.
Diese "Sichtlinien nach Bedarf"-Bauweise daher mit dem strikten notwendigen Gesamtplan der Orion-Theorie zu vergleichen ist daher mehr als gewagt. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Nachtrag: Es gab einen schnellen Widerspruch gegen meine Bewertung der Pyramidenanlagen. Denn so groß wie behauptet sei das Vorhaben nicht, Bauval habe ja schließlich zwei Bauten aus dem Gesamtplan entfernt.
Nun ja, der Effekt ist aber lediglich minimal. Die Anlage bei el-Aryan kam über erste Ausschachtungen für das Kammersystem nicht hinaus, und die Pyramide in Abu Roasch gehört mit geschätzten 60 Metern Höhe auch nur zu den kleineren Bauten. Und auch bei ihr ist nicht bekannt, ob sie jemals fertiggestellt wurde. Gemessen am gesamten Arbeitsaufwand liegt die "Reduzierung" im Promillebereich, denn Bauval entfernte weder Dahschur, die ersten Bauten der 4. Dynastie (beides Pyramiden mit über 100 m Höhe), noch Abusir aus der 5. Dynastie (mit einer Pyramide um 80 m Höhe und einer ganzen Gruppe zwischen 50 und 60 Metern) aus dem Gesamtbild. In seiner halbherzigen Teilrücknahme bestätigte er sogar explizit, daß die Dahschur-Pyramiden weiter ein fester Bestandteil seines Gesamtkonzepts sind.

Anmerkungen:
[1] Bauval, Robert & Gilbert, Adrian; Das Geheimnis des Orion, List 1994, S. 105 f
[2] ibd. S. 184
[3] ibd.
[4] ibd. S. 95
[5] ibd. S. 146
[6] Lawton, Ian; Ogilvie-Herald, Chris; Giza, the Truth, ICP 2001, S. 354
[7] Bauval / Gilbert S. 164
[8] ibd. S. 164 und 167
[9] ibd. S. 186
[10] Hier eine Diskussion über Mercer und seine Qualitäten: www.rostau.clara.co.uk
[11] Merzerisieren
[12] Bauval / Gilbert S. 94
[13] Faulkner, Ron Oliver; The Ancient Egyptian Pyramid Texts, Oxford University Press 1969
[14] Bauval / Gilbert S. 95, der Text bezieht sich nicht auf Faulkners Pyramidentexte, sondern auf einen im Vorfeld veröffentlichten Aufsatz über diese.
[15] ibd. S. 96
[16] Bonnet, Hans; Reallexikon der ägyptischen Religionsgeschichte(RÄRG), de Gruyter 1952, S. 749 f
[17] ibd.
[18] Erman, Adolf; Die Religion der Ägypter de Gruyter 1934, S. 23, und
Krauss, Rolf; Wenn und aber: Das Wag-Fest und die Chronologie des Alten Reiches in "Göttinger Miszellen" (GM) 162/1998 S. 53.64
[19] Bonnet, RÄRG S. 749 f
[20] Hornung, Erik; The one and the many; Conception of God in ancient Egypt, englische Ausgabe von "Der eine und die Vielen", Cornell University Press 1982/ Darmstadt 1971, S. 80 f, Hervorhebung durch mich
[21] Quirke, Stephen; The Cult of Ra, Thames & Hudson 2001, S. 117
[22] Siehe zum Beispiel Kees, Hermann; Der Götterglaube im alten Ägypten, Göttingen 1941 S. 321
[23] Beispiele aus Stadelmann, Rainer; Die ägyptischen Pyramiden, 3. Auflage Zabern 1997
[24] C. Brown; A theory on the pyramids, Hopkins professor tells why they were put there, Washington Post 11-30-1983 C.8
[25] Lehner, Mark; Giza. A Contextual Approach to the Pyramids., AfO 32, 1985
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Alle Bilder und Texte © Frank Dörnenburg