<b><u>Mein Buch</b></u>

Pyramidengeheimnisse?

Enträtselte Mysterien

Das Buch zur Seite

Schon lange wurde ich gefragt, ob ich nicht ein "Buch zur Seite" schreiben könnte. Spannenderweise gab es diese Situation schon einmal, vor der WWW-Zeit Mitte der 90er Jahre. Damals hatte ich eine umfangreiche Pyramiden-FAQ verfaßt, die im Usenet zirkulierte, und viele wollten da auch was "auf Papier" haben.
Damals entstand die erste Version von "Pyramidengeheimnisse" - damals noch ohne Fragezeichen - die bei einem großen deutschen Publikumsverlag erscheinen sollte. Der Verlag bekam leider kalte Füße und stoppte das Projekt Monate vor dem geplanten Erscheinungstermin, und mir wurde mitgeteilt, dass das Buch auch bei anderen deutschen Verlagen keine Chance hätte, denn, so der für die Entscheidung Verantwortliche: "Alles was in Deutschland zum Thema Grenzwissenschaft publiziert wird, läuft über meinen Schreibtisch...".

So macht man Kritiker mundtot, denn die Gruppe, zu der der Verlag gehörte, hatte eine Unzahl der Autoren unter Vertrag, die bei mir nicht gut wegkamen. Zu der Zeit etablierte sich das WWW, und so startete ich diese Webseite, die inzwischen von mehr Leuten gelesen wurde als mein Buch jemals an Auflage erlebt hätte. So ganz klappt das mit der Kontrolle also doch nicht.

Im Frühjahr 2008 trat ein junger Verlag an mich heran, dessen Leiter sich an den Vorgang erinnern konnte (da ich diesen auch in Foren geschildert hatte) und fragte mich, ob das Buch noch existiere und ob ich Interesse an einer Veröffentlichung über ihn hätte.
Da ich das Buch nie aufgegeben hatte, existierte es noch, und ich hatte es auch immer wieder aktualisiert. Dennoch war noch einiges an Arbeit nötig, um es publikationsreif zu bekommen - knapp ein Drittel wurde neu geschrieben.
Durch neue Drucktechniken war ich auch nicht mehr eingeschränkt, was Bilder anging, und so wurde aus dem Buch ein schöner Bildband mit teilweise doppelseitigen Farbtafeln. Und da ich Buch und Webseite parallel mit unterschiedlichen Sichtweisen gepflegt habe, sind beide weitgehend unabhängig voneinander und ergänzen sich in vielen Punkten.

Was Sie in "Pyramidengeheimnisse?" erwarten können, lesen Sie in der nun folgenden Buchvorstellung.

 

Pyramidengeheimnisse? Was ist denn das?

Pyramidengeheimnisse?Die ägyptischen Pyramiden sind alt. Uralt. So alt, dass schon in der Antike Autoren wie Herodot oder Plinius über sie rätselten. Wer baute sie? Und wie? Und warum? Fragen über Fragen. Selbst zu ihrer Zeit, in der die alte Schrift der Ägypter, die Hieroglyphen, noch verwendet wurden, waren diese geheimnisvollen Bauten bereits Bestandteile von Märchen und Legenden.
Nachdem das Wissen über die Hieroglyphen verloren gegangen war – die letzte hieroglyphische Inschrift entstand um 500 n. Chr. - spekulierten ganze Generationen von Ägypten- und Pyramidenenthusiasten über deren möglicherweise geheime Botschaften. Die Araber des Mittelalters machten sie gar zu einem Vermächtnis einer vorsintflutlichen Kultur.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts brach eine wahre Ägyptomanie über Europa herein, angetrieben durch die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitexpedition Napoleons bei seinem erfolglosen Invasionsversuchs in Ägypten. In der Folge tauchten ägyptisierende Gebäude, Obelisken und auch Pyramiden verstärkt in Europa auf – die bekanntesten dürften die beiden Grabpyramiden von Fürst Pückler und seiner Frau aus den 1850ern sein.
Gelehrte und Amateure versuchten gleichermaßen, die Geheimnisse Ägyptens und ihrer Schrift zu knacken, allerdings ohne den richtigen Durchbruch zu schaffen.
Die Spekulationen über die Pyramiden wurden im 19. Jahrhundert immer wilder, daran änderte auch die Wiederentdeckung der Hieroglyphensprache nichts. Allerdings begann durch sie, und durch die aufkommende wissenschaftliche Archäologie und Ägyptologie eine Trennung zwischen den theosophischen und esoterischen Deutungsversuchen und der akademischen Ägyptologie. Seit der Widerlegung vieler numerologische Pyramidenrätsel durch Flinders Petrie, dem Vater der wissenschaftlichen Ägyptologie, ist diese Kluft immer größer geworden, beide Richtungen, einst glücklich vereint, driften immer schneller auseinander. Heute existiert nur noch eine tiefe Kluft zwischen den Anhängern alter und neuer Pyramidenrätseln und den Vertretern der akademischen Ägyptologie. Über diese Kluft hinweg wird vielleicht geschossen, aber nicht gesprochen. Warum ist die Kluft so groß? Warum existiert kein Dialog mehr? Weil „die Ägyptologie“ so borniert und dogmatisch ist? Oder weil die alternativen Ideen so abgedreht und diskussionsunwürdig sind?

„Pyramidengeheimnisse?“ betrachtet beide Seiten dieser Kluft auf unterhaltsame Weise und mit vielen Fotos und Illustrationen. Um das zu erreichen werden daher zu allen Rätselfragen beide Sichtweisen vorgestellt. Um Ägypten und die Pyramiden verstehen zu können, benötigt man zum Beispiel einen Überblick über die Frühgeschichte Ägyptens. Daher wird als Einleitung ein typisches modernes Alternativ-Szenario, basierend auf der Paleo-SETI bzw. Prä-Astronautik-Idee die von einem Besuch außerirdischer Raumfahrer in der Vergangenheit ausgeht, den modernen anthropologischen und archäologischen Kenntnissen gegenübergestellt und untersucht, ob sich Spuren eines Astronautenkontakts oder einer untergegangenen Vorkultur finden lassen. Speziell betrachten wir noch die Eigenheiten des ägyptischen Kalenders, der der einzige Sonnenkalender in der Frühantike war und der von einigen Autoren als Hauptbeweis für einen Kultursprung angesehen wird.
Auch die Entwicklung der Grabbauten vor den Pyramiden, beginnend mit einfachen Hockgräbern bis zu den großen Mastabas ist wichtig, um die Pyramiden verstehen zu können, ebenso wie die Kenntnis über die anderen Pyramiden außer den „großen Drei“, den lapidar genannten „Gizamiden“.
Dies wird in alternativer Literatur üblicherweise nicht behandelt, als Leser dieser Literatur gewinnt man den Eindruck, es gäbe nur die drei in Gizeh, und ein paar Schutthaufen. Die Konzentration nur auf diese Bauten führt allerdings zwangsläufig zu einer Betriebsblindheit, die man leider bei vielen Autoren findet, die meinen, neue revolutionäre Theorien über geometrische Besonderheiten der Bauten oder ihrer Standorte erarbeitet zu haben, oder die neue Bautechniken vorstellen. Ich schuf daher den Begriff GPIS, Große Pyramiden Isolations Syndrom, für dieses Krankheitsbild…

Meidum Mykerinos
Rote Pyramide Lischt

Um dem zu entgehen werden die meisten Königspyramiden des Alten Reichs und deren Besonderheiten kurz vorgestellt. Zu allen erwähnten Pyramiden gibt es Bilder die den heutigen Zustand zeigen. Zusätzlich werden die Änderungen in den Baumethoden vor und nach Gizeh vorgestellt um zu zeigen, dass die Gizamiden nur Teile einer Bauevolution sind, die lange vorher begann, und lange nachher endete.
Ein Vergleich zwischen Wolkenkratzern und Ritterburgen zeigt, dass man aus dem Erhaltungszustand eines lange Zeit ungewarteten Baus nicht auf dessen technische Komplexität schließen kann, denn während unsere hochmodernen Stahlkonstruktionen schon nach wenigen Jahrzehnten ohne Wartung zu einem armseligen Häufchen Schrott zerfallen, können einfache Konstruktionen wie romanische Basilika's oder Burgen problemlos Jahrhunderte überdauern. Genauso in Ägypten: die konstruktionstechnisch recht einfachen Gizeh-Pyramiden, bei denen lediglich große Blöcke übereinander gestapelt wurden stehen noch, da die Entfernung einiger Blöcke die strukturelle Integrität nicht beeinträchtigt. Komplexere Pyramiden, bei denen die Verkleidung aber statische Funktionen ausübten, zerbröckelten nachdem diese Blöcke zur Kalkgewinnung oder zum Häuserbau gestohlen worden waren.
Nun gibt es noch die Behauptung, die Gizeh-Pyramiden seien die ältesten, und hätten schon Jahrtausende herumgestanden, bis die Ägypter beschlossen, diese nachzubauen und daran kläglich scheiterten. Aber wie logisch ist diese Idee, wenn man die gesamte Entwicklung der Grabarchitektur mit einbezieht? Warum dauerte es so lange, bis die Nachbau-Ägypter erkannten, dass die echten Pyramiden keine Stufen haben?

Dennoch ist die Idee der Pyramiden vor den Pharaonen nicht uninteressant, behauptet doch der Sachbuchautor Zecharia Sitchin seit den 1970er Jahren, entsprechende Beweise dafür in der Hand zu haben, wie die Narmer-Palette von ungefähr 3000 v. Chr., auf der er bereits die große Pyramide und den Sphinx erkennen will, oder die Inventar-Stele, die Reparaturarbeiten am Sphinx aus der Zeit von Cheops schildern soll. Aber was taugen diese Belege? Gibt es vielleicht bessere Erklärungen?
So ist Sitchin auch überzeugt, dass die Zuordnung der größten Pyramide zu Pharao Cheops nur durch die Fälschung eines Hoteliers im Jahre 1837 erfolgte. Der Name der in geheime Kammern innerhalb der Pyramide gefunden wurde weise einen Schreibfehler auf, den die Ägyptologen bislang nicht bemerkt hätten. Wirklich?
Um dies verstehen zu können – und warum die angebliche Fälschung unhaltbar ist – wird kurz und knapp das Schriftsystem der Ägypter erläutert – Hieroglyphen, lineare Hieroglyphen und Hieratisch.

Problematisch für diese Ideen ist auch, dass die Pyramiden und andere Bauten in Ägypten mit wissenschaftlichen Methoden datiert wurden. Aber wie funktionieren Datierungen, und welche Methoden gibt es? Die wichtigsten sind die Stratigraphie (Auswertung der Erdschicht in der ein Fund gemacht wurde), „Leitfossilien“, also die zeitliche Einordnung bestimmter Stile wie bei Keramik, und die Radiocarbon-Datierung. Natürlich kann man mit diesen Methoden keine Angaben wie „gestorben am 3.4.370 v. Chr. um 3:44 Uhr“ erwarten, aber darf man aufgrund der bekannten Fehler die Radiocarbon-Datierung komplett ablehnen, wie einige Chronologie-Kritiker verlangen?
Um diese Fehler einschätzen zu können wird daher ein realistisches Beispiel vorgestellt: Ein heutiges Haus wird verschüttet, und in 4000 Jahren versuchen Archäologen, den Zeitpunkt durch Datierung der teilweise antiken Möbel zu rekonstruieren – mit verblüffenden Ergebnissen.

Die Pyramiden stammen also aller Wahrscheinlichkeit nach wirklich aus der Zeit, die die Ägyptologen angeben. Aber was sind sie? Pyramiden als Gräber sind in der alternativen Pyramidenliteratur verpönt, diese nennt eine ganze Reihe alternativer Nutzungsvorschläge, zum Beispiel als Peilmarker für anfliegende Raumschiffe oder als ausgefuchster ewiger Kalender und Sonnenuhr. Schon im 19. Jahrhundert dachten einige Experten, die Pyramide mit ihrer großen Galerie sei einst ein riesiges astronomisches Observatorium gewesen – ein sogenanntes Meridianinstrument. Die Probleme dieser Thesen, wie auch der Idee, die Sarkophage seien eigentlich Tiefkühl-Schlafkammern, werden durch Illustrationen und Berechnungen aufgezeigt.

Schatten Sonnenaufgang Schatten Mittag
Observatorium Giza am Abend


Anstelle technischer Interpretationen sahen einige mittelalterliche arabische Pyramidenforscher in den Gebäuden Schatzkammern. Aber gibt es für diese von modernen Autoren wieder aufgegriffene These irgendwelche echten Anhaltspunkte? Ja, entsprechen diese alten arabischen Schilderungen überhaupt der Realität?
Die meisten der frühen und heutigen alternativen Pyramiden-Autoren halten die Pyramiden allerdings für „Behältnisse“ mathematischer und naturkonstantlicher Zusammenhänge. Form und Größe seien so gewählt, dass diese Botschaften sicher vor Zerstörung die Jahrtausende überstehen können. Diese Botschaften stammen aus einer fernen Vergangenheit, und durch die eincodierte Zahlenwerte zeigen sie, dass ihre Planer über ein Wissen verfügte, welches die alten Ägypter selbst nie hatten. Dies beginnt mit der geheimnisvollen Kreizahl Pi, die in der Pyramide versteckt ist, oder der Satz des Pythagoras, der nicht nur in den Pyramiden selbst zu finden sein soll.
Einige der behaupteten Rätsel können aber niemals stimmen, da bereits die verwendeten Basisdaten völlig falsch sind – wovon man sich mit einem 5 Euro-Taschenrechner überzeugen kann. Dennoch werden auch solche Märchen seit Jahrzehnten ohne Überprüfung durch die alternative Literatur gezogen.
Aber auch die Position der Pyramiden auf dem Globus sei ein Zeichen einer höheren Zivilisation, erfahren wir von vielen Autoren. So soll die Große Pyramide im Zentrum der Landmassen der Erde stehen und die Erde in eine Wasser- und eine Land-Hemisphäre teilen – auch dies sind Angaben, die sich überprüfen lassen.
Interessanterweise stellt sich heraus, dass mein Büro auch von Atlantern oder Außerirdischen geplant worden sein muß, denn all die vielen vermeintlich präzisen Zahlenwunder lassen sich dort genausogut finden, teilweise sogar mit erheblich höherer Präzision als in den ägyptischen Bauwerken. Ein Wunder? Oder vielleicht ein Zeichen dafür, dass man in geometrischen Konstruktionen mit einer hinreichenden Anzahl von Messpunkten durch einfache mathematische Konstruktionen so ziemlich alles finden kann was man finden will?

Die Geheimarchiv-These ist nicht wirklich überzeugend, daher sollte man doch einmal einen Blick auf die Argumente für und gegen eine Nutzung als Grab werfen. Warum waren die großen Pyramiden im Inneren unbeschriftet? Und warum fand man keine Mumien? Und keinerlei Inschriften, die etwas über den Pyramidenzweck aussagen? Oder gibt es all das und man erfährt es aus der Alternativliteratur einfach nur nicht?
Interessanterweise werden Aussagen wie von Herodot, der die drei Pyramiden in Gizeh als Gräber der Pharaonen Cheops. Chefren und Mykerinos bezeichnet, von der alternativen Literatur abgelehnt, während man den phantastischen Schilderungen arabischer Schriftsteller Glauben schenkt. Alter Autor wird oft mit Augenzeuge gleichgesetzt, aber was sind Augenzeugen? Wie groß sind die zeitlichen Klüfte zwischen den verschiedenen Autorengruppen wirklich? Diodor war von der Zeit des Pyramidenbaus zum Beispiel weiter entfernt, als wir es von Diodor sind!
Um die Zusammenhänge klar zu machen betrachten wir ein Gedankenexperiment: Die Mongolen erobern Europa, und in 2000 Jahren wird ein Europologe vor die Wahl gestellt, den Geschichten eines humoristischen Reiseberichts aus dem Deutschland der Jetztzeit zu glauben, oder den Legenden mongolischer Lehrer, die im Jahr 2600 n. Chr. über Dinge wie den Kölner Dom oder das Hermannsdenkmal spekulieren.

Das größte Rätsel überhaupt ist aber, da sind sich fast alle alternativen Autoren einig, die bloße Existenz der großen Pyramiden. Denn es sei völlig unmöglich für eine einfache Kultur wie die der Ägypter gewesen, mit ihren Methoden und Werkzeugen die Pyramiden zu planen, die Steine zu gewinnen oder diese zu transportieren. Und erst recht nicht mit der Geschwindigkeit die notwendig ist, einen solchen Bau in nur 20 Jahren zu vollenden.
Daher betrachten wir diese vorgeblichen Rätsel, und beginnen bei der Steingewinnung und Beschaffung. Da gibt es zum Beispiel die Behauptung, man brauche einen Steinbruch so groß wie Ägypten um alle Pyramidensteine rechtzeitig anfertigen zu können. Seltsamerweise zeigen Überprüfungen mit den eigenen Angaben der Autoren, dass diese Behauptungen unzutreffend sind und die gefundenen Steinbrüche in ihrer Größe ausreichen.
Auch andere Behauptungen, zum Beispiel, dass alle Steine der Pyramiden über Hunderte von Kilometern mit Schilfbooten transportiert worden seien, werden untersucht um abschließend zu erklären, welchen Vorteil die Verwendung großer Einzelsteine beim Bau großer Gebäude bringt.
Nachdem die Herkunft der Steine geklärt ist, wendet sich das Buch den Argumenten zu, die ein Stapeln dieser Blöcke zu einer fertigen Pyramide unmöglich machen sollen. Da wäre zum Beispiel die Behauptung, in Ägypten seien Seile unbekannt gewesen, oder hölzerne Schlitten würden durch das bloße Gewicht der Steine zermalmt – oder es sei unmöglich, eine entsprechende Rampe zu bauen.
Zu Rampe wird in Wort und Bild die wohl wahrscheinlichste Rampenform vorgestellt: Die Spiral-Integralrampe nach Klemm & Klemm, die vollständig auf dem Pyramidenkörper sitzt, praktisch keinerlei Material für die Anfertigung benötigt, und auch eine freie Sicht auf die Pyramidenkanten läßt.
Auch der Transport der übergroßen schweren Granitblöcke für die Entlastungskammern ganz ohne Rampe wird besprochen, sowie die Argumente für und gegen den Einsatz von „Pyramidenbeton“.
Zur Lösung dieser Probleme stellen einige Autoren auch eigene Thesen vor: Gab es eine Möglichkeit, Steine zu erweichen oder sie schweben zu lassen, und brächten diese Methoden Vorteile gegenüber der herkömmlichen Seil/Schlitten-Technik? Die Antworten sind verblüffend.

Blick aus Steinbruch Gizeh mit Steinbrüchen und Hafen
Spiralrampe von oben Lischt

Das letzte behandelte Rätsel ist recht neu, es ist das 1994 veröffentlichte Orion-Geheimnis. Diese These behauptet, die Pyramiden der 4. und frühen 5. Dynastie seien gebaut worden, um einen Abbild des Himmels auf Erden darzustellen. Das Thema ist sehr komplex, das Buch geht daher nur den Grundlagen des sogenannten „Großen Bildes“ nach: Wie genau hätten die Ägypter den Himmel vermessen und auf die Landschaft übertragen können, und stimmen die Pyramidenstandorte mit den Sternpositionen überein? Dazu wird erstmals Material aus Google Earth verwendet, mit denen die Pyramidenstandorte weit präziser lokalisiert werden konnten als mit dem früher verwendeten Kartenmaterial. Die Resultate sind interessant und ernüchternd.

Umfangreiche Belegstellen und eine ausführliche Bibliographie runden das Buch ab, dessen Fazit ist: Man sollte nicht alles glauben, was man liest. Je dramatischer die Schilderung, desto skeptischer sollte man sein. Und es spricht auch nichts dagegen, Behauptungen einfach einmal selbst nachzuprüfen…

Leseprobe

Eine aktuelle Leseprobe kann hier heruntergeladen werden: Leseprobe - PDF

Bestellung

Buchdetails:
Broschiert: 178 Seiten
Preis: 24,95 Euro
Verlag: Brose, Patrick; Auflage: 1 (3. November 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3981200039
ISBN-13: 978-3981200034
 
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Alle Bilder und Texte © Frank Dörnenburg