Über mich

Über mich...

Tja, was gibt es da schon zu sagen...
Mein Name ist Frank Dörnenburg. Geboren wurde ich zu Beginn der 60er Jahre in Essen, der größten Stadt im Ruhrgebiet. Dort wohne ich immer noch.
Warum eigentlich? Das Ruhrgebiet ist, wie man aus den Medien kennt, doch nur eine Zusammenballung häßlicher Häuser, dazwischen rauchende Fabrikschlote und asthmatische Kinder die in verrußten Kleingartenanlagen spielen...
Das gab es sicherlich einmal, aber ich kann mich bewusst an derartige Zustände nicht erinnern. Tatsache ist, daß bei mir der nächste Bauernhof 10 Minuten zu Fuß entfernt liegt, und daß der Ortsteil "Haarzopf" in dem ich wohne umgeben ist von Feldern, Wäldern und Wiesen. Sonst hätte ich es hier auch nicht so lange ausgehalten :)
Aber zurÜck zum Thema. Zur Schule ging ich auch in Essen, ich besuchte dort das Stadtwald(sic!)-Gymnasium welches heute eine Gesamtschule ist. Nach meinem Abitur studierte ich Physik mit Hauptfach extraterrestrische Physik und Nebenfach Astronomie, grÜndete aber parallel schon 1986 mit zwei Freunden zusammen eine Computerfirma.
Dort entwickelten und vertrieben wir Hard- und Software, und spezialisierten uns auf Musik, Sampling und Mikrocontroller. Die Firma existiert im Prinzip immer noch, allerdings stellen wir im Moment keine eigenen Produkte mehr her.
Mein Geschäftspartner Frank Stachowiak und ich arbeiten als freie IT-Entwickler und erstellen Industrieanwendungen in C++ (Überwiegend Microsoft Visual C++ mit MFC), mit Datenbankanbindungen (hauptsächlich Oracle). Momentan erweitern wir unser "Programm" auch auf .NET mit C#, und auch auf Java. Mal sehen, was sich in den nächsten Jahren so durchsetzt.
Privat versuche ich mich auch an Webdesign mit CSS und PHP - Sie, lieber Leser, gehören auf dieser Seite zu meinen Versuchskaninchen :)
Zusammen arbeiten wir noch an einem Traum - dem ultimativen Massive-Multiplayer-online-Sci-Fi-Spiel "Cosmic Empires". Begonnen in den 80'ern unter dem Namen "Starnet", damals auf den Atari ST, TT und Falcon-Computern. Leider boten diese Rechner nur einen Bruchteil der fÜr dieses Spiel benötigten Performance. Aber heute sieht es viel, viel besser aus. Auf der Homepage zum Spiel werden wir demnächst beginnen, nähere Informationen zu dem Projekt bereitzustellen.
Sollte einer der Leser Lust haben, dabei mitzumachen: Eine Mail an mich (Adresse links) genÜgt :)

Hobbymäßig bin ich ganz gut ausgelastet. Fotografie (frÜher mit eigenem Farblabor, heute mit einem guten Dia-Scanner und Photodrucker) und Film (Super 8 frÜher, heute Digital-Video mit Pinnacle DV 500+ und Premiere 6.5 Schneidesoftware) zählen zu meinen ältesten Beschäftigungen (seit einem fatalen Fotokurs unseres Kunst-Lehrers an der Schule). Daneben bastele ich an historischen Schiffsmodellen aus Holz, spiele mit 3D-Programmen wie Poser und Bryce, oder mit andern Grafiktools. Die Standard-Hobbies wie "Musik hören" oder "lesen" muß ich erst gar nicht erwähnen (jeder Raum meiner Wohnung steht voll von BÜcherregalen)
In den letzten paar Jahren kam dann noch der Wandel vom absoluten Geschichtsmuffel zum Hobby-ägyptologen dazu.
Mein spezielles Interesse gilt dem Alten Reich, der großen Pyramidenzeit, mit all seinen Facetten. Und der Auseinandersetzung zwischen der Grenzwissenschaft und der ägyptologie, der ich eine komplette Site gewidmet habe - Rätsel der Vergangenheit
Manche fragen, wie es dazu kam. Tja, als Kind war ich ein echter Erich von Däniken (EvD)-Fan. Ich verschlang alle BÜcher von ihm, und die neusten Werke wurden in der StadtbÜcherei immer exklusiv fÜr mich zurÜckgelegt. Zu dieser Zeit fand ich es unfaßbar, was fÜr ein Stuß im Geschichtsunterricht gelehrt wurde. Versuche, meine Lehrer damit zu konfrontieren, verliefen genauso, wie EvD es vorhergesagt hatte: Sprachlosigkeit, und einmal sogar Rauswurf aus dem Unterricht wegen "fortgesetztem Stören".
Aber schon während meiner Schulzeit begannen mir die vielen ErklärungslÜcken aufzufallen, die ihrerseits in EvD's BÜchern steckten. Inkonsistenzen, Dinge die nicht zusammenpaßten, und vor allen Dingen das Fehlen eines Gesamtzusammenhangs. Ich stellte eine Tabelle auf, in der ich die Zeiten der von EvD propagierten Götterbegegnungen auflistete, um herauszufinden, ob es einen oder mehrere Besuche gab, und wenn, wann diese stattfanden. Die Tabelle war ein Fiasko, denn wenn EvD Recht hätte, hätten uns die Astroanutengötter fast auf Jahresbasis besucht, so gestreut waren die Kontaktereignisse.Das alles fÜhrte dazu, daß ich das Interesse an Däniken (und an Geschichte) praktisch vollständig verlor.
Mein zweiter Kontakt kam mehr als 10 Jahre später. Ende 1989 stellte die Firma Atari, fÜr die wir Hard- und Software entwickelten, den Entwicklersupport komplett aufs "Internet", genauergessagt ins Maiboxnetzt "Maus", die ähnlich organisiert war wie das Usenet. Beim Stöbern fand ich einige Gruppen, die sich auch mit alternativer Geschichte a'la Däniken beschäftigten, und in der oft heftige Fetzereien stattfanden. Leider hatte offenbar keine der Seiten besondere Lust, sich soweit mit den besprochenen Themen zu beschäftigen, daß eine eindeutige Lösung erreicht werden konnte. So bot ich mich zu Anfang der 90'er an, zu den Pyramiden in ägypten eine FAQ aufzustellen. Ich sammelte Fragen, und versuchte, in ausgeliehener "Fach"litreatur nach Antworten zu suchen.
Die erste FAQ war 1992 fertig, aber noch ziemlich unvollständig, da die meisten Antworten noch aus Fragezeichen bestanden, die mit populärwissenschaftlicher Literatur nicht zu klären waren. So stÜrzte ich mich auf tiefergehende Literatur und konnte bis 1994 die meisten Fragezeichen eliminieren. Allerdings war die FAQ so umfangreich geworden, daß sie als Textfile in den Downloadbereich des Mausnetzes verschoben wurde, wo sie zwischen 1994 und 1996 in 3 Auflagen und unzähligen Erweiterungen angeboten wurde.
Im Verlauf der Beschäftigung mit dieser FAQ fiel mir auf, daß viele Argumente der Autoren (der Schwerpunkt lag damals bei Zecharia Sitchin) schlicht erfunden waren. Und während Anhänger dieser Autoren jede klitzekleine Aussage der "Schul"wissenschaft in Frage stellten, wurden selbst beleglose Räuberpistolen der Alternativautoren ohne mit der Wimper zu zucken geglaubt - und vehement gegen "die Skeptiker" verteidigt. Dieses Thema läßt mich daher seitdem nicht mehr los.

AquariumDaneben habe ich auch noch ein "kleines" 600-Liter-Seewasser-Riffaquarium in dem neben einem Haufen Korallen und Anemonen seit Jahren auch noch etliche Krebse und Garnelen (je 2 Scheren- und Putzergarnelen, 3 Wurdemani, mindestens 2 Knallkrebse, eine Fangschrecke, ca. 5 Einsiedler und diverse Krabben), Stachelhäuter (3 verschiedene Seeigel, ca. 5 Schlangensterne, mit Lebendgestein eingeschleppt), Mollusken (mindestens 2 Dutzend unterschiedlicher Muscheln und Schnecken, Überwiegen mit Lebendgestein eingeschleppt) und Fische (8 Chromis, 4 Gelbschwanz-Demoisellen, ein Hawaii-Doc, ein Bicolor-Herzog, 2 Sattel-Anemonenfische mit Kupferanemone, ein Mandarin und eine Feuerschwanz-Grundel) friedlich coexistieren. Trotz eigentlich unpassender gemeinschaft läuft alles freilich ab, da ich in meinem 6-Eck-Becken (1.2 cm Durchmesser, 70 cm Wasserhöhe) einen 2/3-Riffpfeiler mit vielen Höhlen und Versteckmöglichkeiten aufgebaut habe, wo selbst territoriale Biester wie die Demoisellen zufrieden sind

Der Weg zum Aquarium kam genauso unvermittelt wie meine ägyptologie-Marotte. In meiner Schule gab es schon ein Meerwasserbecken, von dem ich aber eigentlich abgeschreckt war. Tote, bleiche Korallen, einige wenige Fische (an einen Feuerfisch und einen Palettendoktor kann ich mich erinnern), verbunden mit einem immensen Aufwand an Technik (die mir der Hausmeister, dessen privates Projekt das Becken war, einmal stolz vorfÜhrte) zur kompletten Sterilisierung des Aquarienwassers (Ozon, UV) demonstrierten eigentlich nur die Unzulänglichkeit der damaligen Technik.
In den 90ern setzten sich neue Techniken durch: Neues Licht (HQI-Halogenbrenner die mit 10000-14000 K Lichttemperatur echtes Sonnenlicht in Meerestiefe simulieren), und vor allen Dingen nicht die komplette Desinfektion, sondern sogar das gezielte Einbringen von niederen Lebewesen zum Aufbau einer natÜrlichen Biologie im Becken fÜhrten zur heutigen "pflegeleichten" da natÜrlichen Variante der Meerwasseraquaristik. Die in der Tat bei vernÜnftigen Besatz (ja, ich weiß, ich bin drÜber) einfacher zu handhaben ist (und schöner aussieht) als ein SÜßwasserbecken.
Nachdem ich darÜber gelesen und einige dieser "neuen" Becken besichtigt hatte, beschloss ich daher relativ spontan im Sommer 1998, mir so ein Becken zuzulegen. Ich habe es bislang keinen Moment bereut, trotz diverser technischer Katastrophen wie abgebrannter Unterwasser(!)-Strömungspumpen, kurzgeschlossener SÜßwasser-Ausgleichspumpen, Verstopfter Filterschächte oder Hochspannung im Becken - die immer nur dann auftraten, wenn ich projektmäßig unter der Woche weg oder in Urlaub war ; klar, ein bewachter Topf kocht nicht Über.

Ich in PericheUnd sonst? Astronomie interessiert mich noch immer. Neben einem selbstgebautem Kutter-Schiefspiegler habe ich noch einen 15 cm Newton auf einer Vixen Super-Polaris-Montierung durch den ich ab und an den Himmel bestaune. Ich spiele gerne Echtzeit-Strategiespiele auf dem Computer und im Internet (frÜher C&C Red Alert, daneben Mankind, momentan Empire Earth und Age of Mythology), experimentiere mit 3D-Programmen (Poser, Bryce, Lightwave), und wÜrde ganz gerne mal wieder eine Trekking-Tour zum Mt. Everest machen. Wenn ich jemanden finde der Lust und Zeit genug hat (mein letzter Versuch, verzögert durch Katastrophen wie "Gepäck nach Sydney und nicht nach Kathmandu" (4 Tage Wartezeit), Pilotenstreik der RNAC beim Flug nach Lukla (3 Tage Zwangsaufenthalt mehr in Kathmandu), Nebel (2 Abflug-Anläufe nach Luka), und Sandsturm in Namche (2 Tage kein Fortkommen nach Tengboche), endete leider aus ZeitgrÜnden in Periche, 2 Tage vor dem Basecamp; Eine neue Tour wÜrde ich auch in die Seitentäler, z.B. nach Gokyo ausdehnen)
Und irgendwie sind die Tage viel zu kurz...
 

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Alle Bilder und Texte © Frank Dörnenburg